
Das Landhaus „Bei Malanka“ befindet sich im Zentrum der Stadt Tatarbunary. Die Initiatorin und Schöpferin des Projekts, Melanija Petriwna Wremja, ist eine Person mit unermüdlicher Energie und ständigem Streben nach Neuem. Im Jahr 2015 entstand die Idee, sich dem „grünen Tourismus“ anzuschließen, wobei die Grundlage der Legende aus Erzählungen der Eltern, der Stadtältesten und den Materialien des örtlichen Museums besteht.

Das Haus, in dem das Landhaus „Bei Malanka“ gegründet wurde, hat seine eigene Geschichte und eine besondere Bedeutung für Tatarbunary. Genau hier befand sich im Jahr 1807 die Residenz des Koschen-Atamans der Zaporoger Sitsch während der Stationierung der Kosakenarmee in Tatarbunary. Später, in den Jahren der Sowjetherrschaft, zogen nach der Schließung des Frauenklosters Spaso-Preobraschenski im Dorf Borissiwka die Nonnen hierher. Von hier aus gingen sie in die Ewigkeit….

Melanija Petriwna fiel die neue, ungewöhnliche Aufgabe nicht leicht. Die ersten Besucher zu überzeugen und anzuziehen war keine einfache Aufgabe. Doch das Strahlen in ihren Gesichtern und die begeisterten Rückmeldungen erwiesen sich als die stärkste Motivation. Allmählich wurde das Programm für die Arbeit mit Gästen weiter verfeinert. Freunde helfen tatkräftig mit: Die lebende Legende und Ehrenbürger der Stadt, Alexander Semenowytsch Pawlow, greift zum Akkordeon, und die erfahrene Kulturschaffende Ljudmila Alexandrowna Dudnitschenko unterstützt bei der Entwicklung von Programmszenarien. Das Landhaus wurde in den Reiseführer der Region Odessa aufgenommen. Die Sammlung historischer Artefakte wird stetig erweitert, und das Team wird durch junge Menschen aus der Region verstärkt. Das Projekt entwickelt sich sichtbar und hat Potenzial. Das Empfangsprogramm für die Gäste ist ereignisreich: Am Eingang werden die Gäste mit Brot und Salz empfangen, gefolgt von einer Führung durch das Landhaus und historischen Geschichten über das Gebiet von Tatarbunary. Anschließend erwartet die Gäste ein köstliches Mittagessen mit dem Hauptgericht Mamaliga mit Speck und Gewürzen, Salaten und natürlich bessarabischem Wein. Während des Essens werden die Gäste mit traditionellen Spielen, fröhlichen ethnischen Liedern und Tänzen unterhalten. Zum Abschluss wird der Hymnus von Tatarbunary dargeboten.
